Verfasst von: Steffen Burmeister | 8. November 2009

Pragmatismus statt Pädagogik

Noch ein Überbleibsel der G.W.Bush-Ära. Und sicher gut gemeint: das Programm »Kein Kind darf zurückbleiben« (No Child Left Behind Act (NCLB)), das Schulen in Amerika verpflichtet, allen Kindern ein Mindetsmaß an Fertigkeiten beim Lesen, Schreiben etc. beizubringen – und das auch nachzuweisen. Sonst, wenn das nicht erfolgt, drohen Sanktionen: die Schulen bekommen weniger Geld zugewiesen, müssen evtl. sogar die Buskosten zu anderen Schulen übernehmen, wenn dort nachweisbar bessere Ergebnisse für das einzelne Kind zu erwarten sind. Wir reagieren die Schulen darauf: mit Konzepten, pädagogischen Ansätzen, Überlegungen zur individuellen Förderung … , nein, nicht mit vermehrten Anstrengungen, sondern in der Tat mit der Absenkung der Prüfkriterien, damit sie den möglichen Sanktionen entgehen.  Mehr dazu bei Anderson Cooper/CNN.

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