Verfasst von: burmeister | 14. Dezember 2008

Bremsversuche der Gesamtschul-Gründungswelle

tazDie Etablierung sinnvollen gemeinsamen Lernens wird einem in Niedersachsen einigermaßen schwer gemacht; gab es lange Zeit faktisch ein Gesamtschulgründungsverbot, ist dieses zwar auf Druck der interessierten Elternschaft inzwischen aufgehoben, allerdings üben sich die, die sich eigentlich konstruktiv und intensiv mit diesem Thema befassen sollten im Knüppel werfen, und diese hemmen dann die Dynamik engagierter Elterninitiativen (halten die aber nicht auf!).

Gab es zum einen den Erlass Gesamtschulen (echte, also IGS) nur fünfzügig zuzulassen – was für Schulstandorte im ländlichen Raum eine erhebliche Hürde darstellt – gibt es neu seit ein paar Wochen die Botschaft, dass genehmigte IGS, zum Beispiel in Schaumburg oder Lüneburg, nicht automatisch gebundene Ganztagsschulen sein dürfen – dabei wird negiert, dass der verpflichtende Unterricht ein großer Eckpfeiler, nämlich ein tragender Teil des IGS-Konzeptes ist.

Wir waren letzte Woche auf der Pressekonferenz zum Thema und haben bereits berichtet. Inzwischen gibt es auch Resonanz zur Veranstaltung, zum Beispiel im Abendblatt und in der taz.

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