Verfasst von: nathalieboegel | 15. Juni 2009

Das ist doch mal was: Dank an die Politik!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Jesteburger Politikern, dass sie bei einer zukunftsweisenden Entscheidung im Sinne der Kinder, Familien, Bildung sowie der strukturellen Entwicklung unserer Samtgemeinde parteiübergreifend und mit großem Engagement an einem Strang gezogen haben.

Auf einer gemeinsamen Sondersitzung haben der Jesteburger Gemeinde- und Samtgemeinderat am letzten Donnerstag mit großer Mehrheit beschlossen, den Bau einer Dreifeldsporthalle zu finanzieren und ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, sollte Jesteburg IGS-Standort werden. Das bedeutet, dass in Jesteburg nun im Vergleich zu den Mitbewerberstandorten in Buchholz eine für den Kreis günstige Gesamtinvestitionssumme vorliegt: Ersten Berechnungen zufolge ist unser Standort nun um etwa 700.000 Euro günstiger als der Umbau der Realschule I am Buenser Weg.

Und wir haben am Rande der Sitzung erfahren, dass bei einer Verlegung des Schuleinzugsbezirks unserer Realsschüler von jetzt Hittfeld zugunsten Hanstedts sowohl die Hanstedter als auch die Hittfelder Realschule in ihrem Bestand gesichert wären. Um diese Berechnung hatten wir als Schulinitiative bereits vor mehr als acht Wochen bei einem Termin beim Landrat gebeten, nun ist sie erfolgt.
Mit der Entscheidung zum Bau einer Sporthalle hat Jesteburg ein deutliches Zeichen gesetzt: Um als letzte Gemeinde dieser Größenordnung in Niedersachsen auch endlich Schulstandort zu werden und mit einer modernen Schule auf einem geradezu idealen Gelände die Zukunft unseres Ortes zu sichern und den Kindern nicht nur aus der Samtgemeinde optimale Bildungschancen zu bieten, ist sie bereit, sich auch finanziell zu engagieren. Dagegen hatte die Buchholzer Verwaltung den dortigen Räten jüngst empfohlen, die zuvor angebotenen Grundstücke für einen Neubau zurückzuziehen und auf den Gebraucht-Standort zu setzen (der allerdings auch für mehr als acht Millionen Euro umgebaut werden müsste). Dort würden dann in den kommenden fünf Jahren drei Schulformen unter einem Dach nebeneinander existieren, was auch seitens der Verwaltung als problematisch angesehen wird.

Wir sind der Ansicht, dass sich auch viele Buchholzer und andere ‘umliegende’ Eltern bei dieser Alternative für einen modernen und maßgeschneiderten Standort mit einem pädagogischen Konzept in Jesteburg entscheiden werden – selbst wenn dies bedeutet, dass ihre Kinder mit dem Bus fahren müssen. Denn die besseren Voraussetzungen für ein Gelingen des integrierten Gesamtschulkonzepts liegen nach unserer festen Überzeugung in Jesteburg.


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