Verfasst von: burmeister | 9. Dezember 2008

Die Schulinitiative zu Gast bei Christian Wulff

… das wäre sicher schön gewesen, dann hätte uns unser Weihnachtsausflug in die Landeshauptstadt geführt, wo wir Gelegenheit gehabt hätten, bei Selbstgebackenem und Tee ausführlich mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten über die Notwendigkeiten einer Bildungs-Evolution und insbesondere den zu besetzenden Schulstandort Samtgemeinde Jesteburg zu sprechen.

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Aber immerhin haben wir Christian Wulff auf den Stufen des Landtags getroffen, die Stimmung war, wie zu erkennen, dem besonderen Augenblick angemessen – Nathalie freut sich, Kalle wundert sich und Steffen ist damit beschäftigt die Unterlage zu finden, die er schon immer mal dem Ministerpräsidenten überreichen wollte, wenn er ihn denn mal zufällig trifft.

Also hat Christian Wulff die Kurzpräsentation zur Schulinitiative Jesteburg bekommen, die er dann später im Plenarsaal ausführlich studiert hat, wie man hier sieht (links oben):

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Wir waren derweil bei der Pressekonferenz der GEW im Restaurant nebenan und haben gemeinsam mit anderen Initiativlern aus Niedersachsen (Lüneburg, Friesland, Schaumburg, Buchholz, … Gruß in die Runde!) das neue Skandalthema diskutiert: Die Niedersächsische Landesregierung negiert, dass Gesamtschulen konzeptimmanent als Ganztagsschulen betrieben werden und verweigert Neugründungen die Genehmigung für den Nachmittagsbetrieb. Hätte man eigentlich gleich Herrn Wulff darauf ansprechen sollen …

Hier Nathalie und Kalle (im Spiegel) und Herr Lies (Vize-Parteivorsitzender der SPD) mit zwei seiner Kolleginnen aus der IGS-Initiative Kreis Friesland):

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Hier Nathalie während der Diskussionsrunde im Bild mit Silva Seeler (SPD MdL) und Olaf Lies (dto.):

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Ganztagsbeschulung ist in Gesamtschulen notwendig und auch an Regelschulen immer sinnvoll – dort, wo das Angebot von den Eltern angenommen wird. Ganztagsangebote rhythmisieren und entzerren den Unterricht (soweit der Ganztagsbetrieb teilverbindlich ist) bzw. bieten attraktive AG’s, die Einbindung externer Institutionen (Vereine und schulergänzende Angebote) und tragen zur sozialen Kohäsion bei. Alles wünschenswert, alles Bestandteil unseres Konzepts (siehe: link) und – alles kostet Geld, klar. Ein Zitat hierzu von der Bundesfamilienministerin, Ursula von der Leyen (CDU): „…und wir brauchen gute Schulen. Und wenn ich gute Schulen sage, dann meine ich Ganztagsschulen.“

Die Grundproblematik, die wir in die Diskussion bringen müssen: Bildung kostet Geld.
Es ist eine Investition in die Zukunft (klingt platt, ist aber buchstäblich richtig) und kann ein Ansatz für die allerorten diskutierte Notwendigkeit nach Konjunkturprogrammen sein.

Wenn es dann doch noch mit dem Gespräch bei Herrn Wulff klappt, werden wir das unbedingt ansprechen.


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