Trotz der gleichzeitig stattfindenden Elternabende im AEG und GAK, trotz des (symbolisch natürlich vom DFB klug gelegten) Länderspiels gegen Finnland: das Haus war voll! Wir bedanken uns bei den 300 Gästen für die konstruktive Diskussion und bei all denen, die nur noch einen Stehplatz erwischt hatten, zusätzlich für ihr Durchhaltevermögen!
Hier Impressionen vom Abend:
Nach einer kurzen Einführung in die Situation in Jesteburg und die Motivation der Initiative hat Samtgemeindedirektor Heinrich Höper die Unterstützung der Samtgemeinde formuliert: „Es gibt sogar schon Gespräche darüber, für den Bau einer Schule ein Grundstück zur Verfügung zu stellen“.
So informativ wie unterhaltsam war dann der Vortrag von Professor von Saldern. „Bei uns in Deutschland werden viele Begabungen der Kinder zu spät erkannt, wir sortieren die Kinder bereits nach der vierten Klasse, obwohl gerade unter den Jungen viele Spätentwickler sind. In einem Konzept mit längerem, gemeinsamen Lernen haben die Kinder bessere Chancen auf einen höheren Abschluss.“ Matthias von Saldern gilt als ausgewiesener Experte neuer Schulformen und soll die neue Schule, wenn sie entsteht, nach Möglichkeit wissenschaftlich begleiten .
Alle wesentlichen Komponenten unseres Konzepts konnten wir noch einmal deutlich machen. Zum Beispiel das gemeinsame Lernen von der fünften bis zur zehnten Klasse. Weil dabei werden nicht nur schwächere Schüler besonders unterstützt, sondern gerade auch die besonders begabten Kinder z.B. mit Zusatzkursen gefordert werden. Der Unterricht soll ganztägig und teilweise bilingual stattfinden. Zugrunde liegen gymnasiale Bildungspläne. Nach der zehnten Klasse können Kinder mit einem entsprechenden Abschluss die Oberstufe des Gymnasiums besuchen und dort ihr Abitur machen.
Sie haben hier ein hochmodernes, tolles Schulkonzept vorliegen. Bitte setzen Sie es im Interesse der Kinder hier um – und spätestens wenn der Grundstein der neuen Schule liegt, komme ich wieder nach Jesteburg“, verspricht Professor von Saldern zum Abschluss.