Es gibt den nachweislichen Trend zu Privatschulen (Verdopplung der Anmeldungen seit 1992), von Privatschulen erwarten sich Eltern individuelle Förderung und attraktivere Bildungsangebote (bilingualer Unterricht, Ganztagskonzepte, Alternativen zur klassischen Notengebung, …). Und am Ende steht ein Effekt auf den das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hinweist: Privatschulen bringen deutlich mehr Abiturienten hervor als Gymnasien und Gesamtschulen in staatlicher Trägerschaft.
Der Artikel zum Thema in der Welt vom 9.08.2008: Privatschulen liegen voll im Trend.
Obwohl dieses Post schon ziemlich alt ist, erlaube ich mir hier auf den falschen Schluss hinzuweisen, den manch einer nach dem Lesen des folgenden Satzes ziehen könnte: “Privatschulen bringen deutlich mehr Abiturienten hervor als Gymnasien und Gesamtschulen in staatlicher Trägerschaft.”
Der Schluss könnte sein: private Schulen sind einfach besser, sie bringen unseren Kindern mehr bei. Dieser Schluss ist unzulässig und — bezüglich der Stärke des Effekts — in jedem Falle falsch. Wieso? Das lesen Sie, sehr geehrter Herr Burmeister, sowie die Leserinnen und Leser hier auf meinem Blog.
Von: sewenz am 18. November 2008
um 9:41