Inzwischen haben wir unter der Bezeichnung „Jesteburger Kompetenzschule“ die Vorstellungen der Initiative für den Kreis-Schulausschuss konkretisiert. Um zu prüfen, wie die Realisierungsmöglichkeiten unseres Konzeptes eingeschätzt werden, haben wir Gespräche mit dem Schulträger und der Schulbehörde geführt.
Mit dem Schulträger, vertreten durch Frau Wilcke und Herrn Goldschmidt, konnten wir uns am 2. Juni sehr intensiv und konstruktiv über das Konzept der „Jesteburger Kompetenzschule“ auseinandersetzten. Es wurde hervorgehoben, dass es eine realistische Chance als Schulversuch hat. So werden – und das ist eine wesentliche Bedingung – durch eine eigenständige Schule in Jesteburg die umliegenden Schulangebote des dreigliedrigen Schulsystems in Buchholz und Hittfeld nicht gefährdet.
Anschließend hatten wir in der Schulbehörde ein „freundlich wohlwollendes“ Gespräch mit den Herrn Hetzer, Frau Hilmer und Schwarznecker. Wir konnten uns sowohl über die pädagogischen Inhalte als auch über die rechtlichen Bedingungen sowie über die politischen Durchsetzungsmöglichkeiten verständigen. Als Ergebnis nehmen wir mit, dass die Gesprächspartner eine „Jesteburger Kompetenzschule“ als „schulfachlich und pädagogisch interessant“ einschätzen.
Auf der Sitzung des Kreisschulausschuss am 17.Juni hat Herr Goldschmidt die konzeptionellen Schwerpunkte unseres Antragsentwurfs vorgestellt und dem Ausschuss-Protokoll beigefügt. Ausführlich wird hierzu allerdings erst diskutiert, wenn unser Schulkonzept in konkreter Antragsform vorliegt.
Einem Antrag der SPD, für die Einrichtung einer Gesamtschule in Buchholz, Winsen oder einem anderen Standort in diesem Umkreis den Bedarf bei Eltern zu erheben, wurde stattgegeben. Die Schullandschaft des Umkreises gerät also in Bewegung. Wir werden nicht abwarten, sondern zum nächsten Kreis-Schulausschuss einen differenzierten Jesteburger Antrag vorlegen