Erklärtermaßen sind die öffentlichen Ausgaben für Bildung in Deutschland – vor allem im Primarbereich und für die Sekundarstufe I – zu niedrig; nachzulesen ist das u.a. bei der Bundeszentrale für politische Bildung – „weitere Ursachen der niedrigen öffentlichen Bildungsinvestitionen in Deutschland treten bei der Erkundung der sektoralen Zusammensetzung der Bildungsausgaben zu Tage: Der Primarbereich und der untere Sekundarbereich des Bildungswesens in Deutschland werden unterdurchschnittlich finanziert – gemessen an der öffentlichen und auch an der privaten Bildungsausgabenquote für diese Sektoren. Der obere Sekundarbereich hingegen wird finanziell überdurchschnittlich gut ausgestattet.“
Tja; das könnte man ja alles in die richtige Richtung drehen, wenn das Geld nicht anderswo gebraucht würde (ich weiß, das ist jetzt platt polemisch):
- 8.000.000.000,- EUR hat die halbstaatliche Industriebank IKB verloren
- 1.000.000.000,- EUR hat die WestLB verspekuliert
- 1.900.000.000,- EUR die Bayerische Landesbank
- 1.000.000.000,- EUR die Landesbank Baden-Württemberg
Wenn’s Löcher zu stopfen gibt, dann passiert das mit Steuergeldern. Dafür hätte man natürlich auch ein paar Schulen bauen und Lehrer einstellen können. Oder/und Experten bezahlen können, die Lehrpläne reformieren. Oder Schulen zu Ganztagsschulen entwickeln können. Oder Lehrmittel anschaffen ….