Mehr als 1.000 Bürger, von der Pastorin über den Gemeindedirektor bis zum größten Arbeitgeber sowie zahlreiche Vereine und Verbände – sie alle alle unterstützen die ‘Initiative für eine eigene weiterführende Schule’ in Jesteburg. Jetzt will die Initiative die nächsten Schritte in die Wege leiten.
„Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung, die wir in der Samtgemeinde Jesteburg erfahren“, so Steffen Burmeister. „Den ersten Erfolg konnten wir bereits verbuchen: Die Außenstelle der Realschule soll zunächst für weitere fünf Jahre erhalten bleiben, hat der Kreisschulausschuss einstimmig auf Antrag der CDU/FDP entschieden. Diese Zeit werden wir intensiv nutzen, um eine eigene Schule anzuschieben.“

Mitgetragen wird die Initiative u.a. von den beiden Grundschuldirektoren in Jesteburg und Bendestorf, dem Kirchenvorstand, dem Bürgermeister, dem größten Arbeitgeber und zahlreichen Vereinen. „Unsere Unterschriftenlisten zeigen, dass die Forderung nach einer eigenen Schule nicht nur von Eltern getragen wird, die es unmittelbar betrifft“, fasst Karl Heinz Glaeser zusammen, „Sehr viele Menschen hier sind überzeugt davon, dass eine 10.500-Einwohner-Samtgemeinde eben auch eine eigene Schule braucht.“
Zunächst will sich die Initiative mit dem Gemeindedirektor Hans-Heinrich Höper beraten, der die Forderung nach einer eigenen Schule ebenfalls unterstützt. „Gemeinsam mit Herrn Höper wollen wir dann ein Gespräch mit der Landesschulbehörde führen“, informiert Nathalie Boegel. „In der Samtgemeinde besuchen zurzeit mehr als 700 Schüler die fünfte bis 13. Klasse – wir wollen, dass diese Kinder ihren Lebensmittelpunkt hier bei uns behalten können. Und nicht morgens und mittags jeweils 45 Minuten in vollen Bussen nach Hittfeld und Buchholz fahren müssen!“
Die Unterschriftenlisten in Jesteburg, Bendestorf und Harmstorf liegen noch einige Wochen aus. Mit den Listen im Gepäck will die Initiative demnächst auch den Kreistag informieren.
Hier im Wortlaut: Beschluß